Eine Produktverpackung soll nicht nur das Produkt umhüllen, sondern hat diverse zusätzliche Aufgaben zu erfüllen. Sie soll das Produkt vor Umwelteinflüssen schützen, handlich und praktisch sein und das Produkt gebührend präsentieren. Denn unattraktiv oder unpassend verpackt, bleiben die besten Produkte im Laden liegen. Heutzutage nimmt aber auch die Umweltverträglichkeit einer Verpackung immer grösseren Stellenwert ein. Der Hersteller übernimmt somit auch in dem Bereich eine grosse ökologische Verantwortung.

Von Kunststoffflaschen auf Nachfüllbeutel umgestellt

Die Mibelle Group ist der Schweizer Hersteller von Kosmetik und Körperpflege, Wasch- und Reinigungsmittel, sowie Butter, Fette und Margarinen für die Migros. Im Bereich der Flüssigwaschmittel laufen jährlich rund 3,8 Mio Stück über die Abfülllinien, deren Verpackung früher hauptsächlich aus Kunststoff bestand. Bereits vor über 10 Jahren stellte das Unternehmen diese Verpackungen vollumfänglich von Kunststoff-Flaschen auf Nachfüllbeutel um. Kurz darauf wurden auch Duschen und Flüssigseifen in Nachfüllbeuteln angeboten.

Ein Resultat für die Umwelt, das sich sehen lässt

Mit der Umstellung auf Nachfüllbeutel wurde nicht nur eine bemerkenswerte Gewichtsreduktion der Verpackung erreicht, denn man benötigt rund 75% weniger Verpackungsmaterial im Vergleich zur Flasche. Wie jetzt eine aktuelle Studie von PE INTERNATIONAL AG belegt, werden für die gesamte Wertschöpfungskette eines Nachfüllbeutels auch beachtliche 25% weniger CO2 – Emmissionen erzeugt als bei einer Kunsstoffflasche.
Mit diesem bemerkenswerten Resultat leistet die Mibelle Group einen wichtigen Beitrag an die Nachhaltigkeitsgrundsätze der Migros, die die gesamte Wertschöpfungskette (vom Einkauf/Produktion bis zur Entsorgung) eines Produkts betrifft.