Gesund arbeiten - gesund leben

Das ausgefeilte Gesundheitsmanagement am Standort Frenkendorf senkt nicht nur die Krankentage – es verbessert gezielt das gesamte Arbeitsklima. Dafür hat die Mifa AG das Friendly Work Space Siegel erhalten.

  • Thomas Gasser, Leiter HR Management Mifa AG, und Claudia Wächli, stellvertretende Leiterin HR Management Mifa AG, planen die nächsten Massnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

  • Dominique Oschwald, Einkauf Mifa AG, arbeitet nicht nur sitzend, sondern auch an ihrem neuen Stehpult. Ihr Arbeitsplatz ist nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen umgestaltet worden.

  • Dario Passarini, Verkauf Team Schweiz, im Gespräch mit Lea Feldmeier, Lernende im Marketing. Durch die neue Anordnung der Möbel und Arbeitsbereiche ist in diesem Grossraumbüro ruhigeres Arbeiten möglich geworden.

  • Stéphanie Fux und Tomas Wisniewski von der SCM Abteilung geniessen ihren Pausenkaffee im neu gestalteten Loungebereich.

  • Als Pilot-Unternehmen der Mibelle Group hat die Mifa AG die Auszeichnung «Friendly Work Space®» für ihr systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement erhalten.

Zu einem erfüllten Leben gehört für die meisten Menschen ihre Gesundheit - ebenso wie eine sinnvolle Arbeit. Wie gross der Einfluss der Arbeit auf die Gesundheit ist, zeigt schon eine einfache Rechnung: Über ein Drittel des Tages verbringen die Mitarbeiter der Mibelle Group an ihrem Arbeitsplatz, wenn sie in Vollzeit arbeiten.
Arbeit kann krank machen, sie kann aber auch das Fundament eines gesunden Lebens werden. Dies geschieht allerdings nicht von selbst. "Ein systematisches Gesundheitsmanagement ist erst einmal viel Arbeit für alle Verantwortlichen“, erklärt Claudia Wälchli, stellvertrendene Leiterin Human Resources Management der Mifa AG. „Dank fleissiger Vorbereitungsarbeit und hohem Engagement haben wir das Gütesiegel Friendly Work Space sofort erhalten und werden für den Einsatz mit vielen positiven Wirkungen belohnt." Diese Auszeichnung der unabhängigen Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz wird an Unternehmen verliehen, die die wichtigsten Themen vernetzt bearbeiten, wie zum Beispiel: Unfallvermeidung, Vorbeugen von Über- und Unterforderung, professionelle Personalrekrutierung und -entwicklung, Entwicklung der Führungskompetenzen von Vorgesetzten, Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben und auch präventive Massnahmen wie ergonomische Arbeitsplätze.

Wie sieht das konkret bei der Mifa AG aus?

Dominique Oschwald arbeitet in der Einkaufs-Abteilung. Der Büro-Arbeitsplatz der 30-Jährigen ist nach den neuesten ergonomischen Erkenntnissen umgestaltet worden. Jetzt kann Frau Oschwald regelmässig zwischen ihrem Sitzplatz und dem eingeführten Stehpult wechseln, um ihren Rücken zu entlasten. Obwohl sie in einem Grossraumbüro arbeitet, ist es dort relativ ruhig. Die neue Anordnung der Möbel und Arbeitsbereiche hilft, dass sie durch die Bewegungen und Gespräche der Anderen nicht gestört wird. Ihre Kolleginnen und Kollegen treffen sich für Pausengespräche in der neu gestalteten Kaffeebar, wo man sich im Lounge-Bereich ausruhen kann.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mifa AG nehmen dieses Jahr an den „Gesunden Sicherheitstagen“ teil. Während dieser Tage werden spezifische Workshops zur gezielten Stärkung der Rückenmuskulatur, zur körperlichen und mentalen Entspannung (Abbau von Stress) sowie zur Vermeidung von Unfällen angeboten.

Viele kleine und grosse Veränderungen in Frenkendorf haben so in Summe einen messbaren positiven Gesundheits-Effekt. Ablesbar ist dies zum Beispiel an der sinkenden Zahl der Krankentage. Das hat direkte positive finanzielle Folgen für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer: „Die Kosten für die Krankentaggeldversicherung konnten im 2015 nochmals massiv gesenkt werden. Dies erfolgte aufgrund einer positiven Entwicklung bezüglich Präsenzdaten. Die Entwicklung wird laufend verfolgt und mit der Geschäftsleitung besprochen“, so Thomas Gasser, Leiter Human Resources Management der Mifa AG. Er berichtet auch von einem weiteren, allerdings ungeplanten Nebeneffekt: „Alle neuen Bewerber sprechen uns auf das Gütesiegel Friendly Work Space an. Gerade die hoch qualifizierten Interessenten legen grossen Wert darauf, dass wir uns wirklich um die Gesundheit unserer Mitarbeiter kümmern. Die Auszeichnung wirkt also nicht nur nach innen, sondern auch nach aussen. Das wollten wir erreichen."

Nachhaltigkeits-Fakten zum Friendly Work Space bei der Mibelle Group:

  • Die Mibelle Group unterstützt das Versprechen der Generation M (Nachhaltigkeitsprogramm der Migros), die Arbeitsbedingungen aller Migros-Genossenschaften bis 2015 mit dem gesundheitsfördernden Gütesiegel «Friendly Work Space®» auszuzeichnen.
  • Als Pilot-Unternehmen der Mibelle Group hat die Mifa AG, Frenkendorf, die Auszeichnung «Friendly Work Space®» für ihr systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement erhalten.
  • Das Gütesiegel wird nur nach einer unabhängigen externen Prüfung durch die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz für einen begrenzten Zeitraum verliehen, dann ist eine erneute Prüfung erforderlich.
  • Die 6 Qualitätskriterien für das Gütesiegel Friendly Work Space sind umfassend und reichen von Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe über die Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeitsstrukturen bis zur sozialen Verantwortung des Unternehmens.
  • Auch über die Gesundheitsförderung hinaus hat das ausgezeichnete Gesundheitsmanagement viele positive Wirkungen, zum Beispiel höhere Attraktivität der Mibelle Group für neue Mitarbeiter, geringere Versicherungskosten für Mitarbeiter und bessere Vernetzung des Managements.

Weitergehende Informationen zum Friendly Work Space finden Sie hier:
http://www.friendlyworkspace.ch/


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