Schönheitsprodukte finden bei Caritas-Markt und Tischlein deck dich
sinnvolle Weiterverwendung

Bei der Herstellung von Schönheitsprodukten entstehen täglich Produktionsabfälle – auch wenn man diese mit einer akkuraten Supply Chain auf ein Minimum zu reduzieren versucht. Damit die einwandfreien, überschüssigen Produkte eine sinnvolle Weiterverwendung finden, ist die Mibelle Group eine Zusammenarbeit mit den Organisationen Caritas-Markt und Tischlein deck dich eingegangen. Die Partnerschaft ist ein Brückenbauer zwischen Überfluss und Mangel.

  • Trotz genauer Produktionsplanung entstehen bei der Herstellung von Schönheitsprodukten Überschüsse. Pro Monat sind dies zwei Tonnen Shampoos, Duschgel, Zahnpasten und Cremen. Diese werden in Kartons und Paletten bereitgestellt.

  • Die Logistiker der Mibelle Group palettisieren die Kartons mit den überschüssigen Schönheitsprodukten.

  • Einmal pro Woche fahren die Lastwagen von Caritas und Tischlein deck dich bei der Mibelle Group vorbei und bringen die Produkte in die Zentrallager der Organisationen.

  • Vom Zentrallager werden die Produktionsüberschüsse in 21 Caritas-Märkte und über 120 Abgabestellen von Tischlein deck dich verteilt. Die Zusammenarbeit zwischen der Mibelle Group und den Organisationen ist eine Win-Win-Situation.

  • Armutsbetroffene können die Produkte des täglichen Bedarfs bei Caritas zu Tiefstpreisen und bei Tischlein deck dich zu einem symbolischen Franken sowie gegen Vorweisen der Bezugskarte einkaufen.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsvision von Zero Waste sucht die Mibelle Group immer wieder nach neuen Wegen, wie Abfall vermieden bzw. weiterverwendet werden kann. Mit einer sorgfältigen und genauen Produktionsplanung unternehmen die Supply Chain Manager alles, um keine bzw. ein Minimum an Abfällen zu erzeugen. Doch restlos ohne Abfall geht es bis heute nicht. Beim Einstellen der Fabrikationsmaschinen, bei Testläufen, schadhaften Lieferungen oder spezifischen Kundenanforderungen wie beispielsweise der palettenweise Anlieferung entstehen immer wieder Produktionsüberschüsse. Statt diese Überschüsse zu vernichten, prüfte die Mibelle Group eine Zusammenarbeit mit Caritas-Markt und Tischlein deck dich.

Die Kooperation konnte innerhalb von zwei Monaten unkompliziert und erfolgreich aufgegleist werden. „Wir sind sehr glücklich über diese sinnvolle Kooperation. Sie stellt einerseits einen weiteren Schritt im Sinne unserer Vision „Zero Waste“ dar, andererseits können wir Menschen, die sich gerade das Nötigste leisten können, unterstützen“, sagt Peter Hofmann, Verantwortlicher für die Werkslogistik bei der Mibelle Group.

Armut in der Schweiz nimmt zu
In der Schweiz leben 570‘000 Personen in Armut. Um sie zu unterstützen, hat Caritas-Markt ihre Einkaufsmärkte und der private, spendenfinanzierte Verein Tischlein deck dich Abgabestellen eingerichtet, wo sie Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs beziehen können. Gegen Vorweisen einer Bezugskarte können Armutsbetroffene in den 21 Caritas-Märkten zu Tiefstpreisen und in den über 120 Abgabestellen von Tischlein deck dich für einen symbolischen Franken einkaufen. Mit der Bezugskarte, die ausschliesslich von Sozialfachstellen abgegeben wird, ist sichergestellt, dass nur Menschen in den Genuss des Angebotes kommen, die am oder unter dem Existenzminimum leben.

Kosmetikprodukte finden weitere Verwendung: eine Win-Win-Situation
Heute gibt die Mibelle Group pro Monat zwei Tonnen Shampoo, Duschgel, Zahnpasten und Cremen kostenlos an Caritas-Markt und Tischlein deck dich weiter. Die Produkte sind selbstverständlich einwandfrei und entsprechen allen Gesetzes- und Hygienenormen. Sie sind weder beschädigt noch abgelaufen, und die Inhalte entsprechen der Ingredienzenliste auf der Verpackung. Einmal pro Woche fährt ein von Caritas-Markt und Tischlein deck dich beauftragter LKW in Buchs (AG) vorbei und transportiert die in Paletten bereitgestellten Produkte in das Caritas-Zentrallager in Sempach Station bzw. in das Verteilzentrum von Tischlein deck dich in Winterthur für die weitere Distribution. „Die Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation“ resümiert Peter Hofmann.


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