Mifa AG: Gesteigerte Produktion mit weniger Energie

Am Standort Frenkendorf zeigen die Investitionen in das Energie- und Umweltmanagement Wirkung: Der ökologische Fussabdruck wurde deutlich verbessert.

  • Die Mifa AG in Frenkendorf hat in den letzten Jahren ca. 5 Millionen CHF für Massnahmen im Umweltbereich investiert, allein für die Einsparung von CO2 ca. 1,5 Millionen CHF.

  • «Anfang dieses Jahres wurde die Druckluftanlage für CHF 630‘000.- durch eine neue effizientere Anlage ersetzt», so der Projektingenieur D. Reichenstein. Eine neue Energiezentrale für rund 11 Millionen Franken ist die nächste grosse Investition.

  • Herr Madörin, Energieverbrauchs-Manager der Mifa AG, kontrolliert den Energieverbrauch in der Produktion. Durch viele verschiedene Aktionen – von Energiesparleuchten bis hin zu neuen Maschinen – konnte der spezifische Energieverbrauch deutlich gesenkt werden.

Ob effizientere Maschinen, eine intelligente Steuerung der Kompressoren, der Einsatz von Frequenzumrichtern bei Ventilator-Motoren oder optimierte Drucklufttrockner: Das Team um Fredy Kühnis, Umweltbeauftrager der Mifa AG, wertet zusammen mit Technical Services ständig alle Schritte der Produktion daraufhin aus, wo und wie noch mehr Energie eingespart werden kann.

«Wir haben in den letzten Jahren viele kleine und grosse Initiativen gestartet, um den Energieverbrauch und unseren CO2-Ausstoss zu senken. Für 2004 bis 2012 sind wir darum auch von der staatlichen CO2-Abgabe befreit worden,» berichtet Kühnis.

In Summe sind die Einsparungen erheblich. Erstmals in der Firmengeschichte ist damit ein besonderes Ziel erreicht worden: Während die Produktionsmenge gestiegen ist, hat sich der Energieverbrauch gesenkt: nicht nur relativ, sondern auch absolut. Es ist also gelungen, den Energieverbrauch vom Produktionsvolumen zu entkoppeln – die harte Währung der Nachhaltigkeit.

«Aber wir haben uns noch mehr vorgenommen und werden in den nächsten Jahren kräftig investieren. Allein unsere neue Energiezentrale wird etwa 11 Millionen Franken kosten», so Kühnis. Zwar müssten sich diese Investitionen auch wirtschaftlich rechnen, aber es gehe nicht nur ums Geld: «Wenn wir weiter Energie einsparen und CO2 senken, verringern wir auch den sogenannten Carbon Footprint unserer Produkte. Und verbessern damit auch den Carbon Footprint unserer Auftraggeber - und schlussendlich auch aller Menschen, die unsere Produkte verwenden.»

Dank der vorgeschlagenen Energiesparmassnahmen wurde die Mifa AG auch für die 2. Verpflichtungsperiode von 2013 – 2020 von der CO2-Abgabe befreit.

Nachhaltigkeits-Fakten zum Energieverbrauch bei der Mifa AG:

  • Die Mifa AG in Frenkendorf hat in den letzten Jahren ca. 5 Millionen CHF für Massnahmen im Umweltbereich investiert, allein für die Einsparung von CO2 ca. 1,5 Millionen CHF.
  • Die prognostizierten Kosten für die Umweltmassnahmen bis 2020 belaufen sich auf ca. 12,5 Millionen CHF, darin enthalten ist die neue Energiezentrale der Mifa AG mit einem Investitionsvolumen von ca. 11 Millionen CHF.
  • Der Strom-, Gas- und Ölverbrauch sowie die CO2-Emissionen wurden von 2004 bis 2013 deutlich reduziert.


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